Der Naturpark Serrania liegt im Nordosten der Provinz Cuenca innerhalb der autonomen Region Kastilien- La Mancha. Er ist Teil des Gebirgszugs, der sich über die Provinzen Cuenca, Guadalajara und Teruel erstreckt. Serrania ist bekannt für dramatische Karstlandschaften, die durch Erosion von Kalkstein und Dolomit über Millionen von Jahren entstanden sind und umfasst eine Fläche von 175.000 ha und liegt in einer Höhe zwischen 1000 und 1800 m. Die Flüsse Jucar und Escabas haben tiefe Schluchten gebildet.
Die Extremadura gilt zurecht als das ornithologische Highlight im Südwesten Europas. Hier findet der Vogelfreund und Naturbeobachter Arten, die in anderen Gegenden mühsamer zu finden sind. Zum Beispiel haben wir hier Gänsegeier oder Wiedehopf, welche in ganz Spanien gut vertreten sind, nicht aufgeführt. Dafür Blauracke, Rötelfalke, Blauelster, Mönchsgeier, Lerchen und Ammern.
In Spanien gibt es seit 1805 den „Día del Árbol“ (Tag des Baumes), der oft mit der Pflanzung von Eichen gefeiert wird. Die erste Aktion fand also vor mehr als 200 (!) Jahren in Villanueva de la Sierra (Caceres) statt.
Die bekannteste Steineiche Spaniens, die „Encina de la Peana“, ebenfalls in der Extremadura, ist über 1.200 Jahre alt!
Spanien ist ein ideales Reiseland für Ornithologen und Naturfreunde. In Europa bietet es einzigartige Möglichkeiten. Der touristische Ruf des Landes ist die Folge des Massentourismus an den Küsten und auf den Inseln.
In den Bergen, im Norden, im Zentrum des Landes, finden sich fast menschenleere Naturräume. Richtiger gesagt, Kulturlandschaften, seit Jahrtausenden auch vom Menschen geprägt. Dadurch hat sich eine extrem diverse Tier - und Pflanzenwelt eingestellt.
So gilt zum Beispiel insbesondere die autonome Region Extremadura als ein Biodiversitäts- Hotspot.
Aber es kommt eben genau darauf an, in welcher Jahreszeit der Naturfreund unterwegs ist. Und in welcher Region.
Die Diskussion um Stierkampf in Spanien ist genauso emotional behaftet wie das Thema Wölfe in Europa. Deshalb vorab: Ich bin Naturschützer, Ökologe und liebe jedes Tier, jedes Individuum. Außer Fliegen und Mücken trage ich jedes in „meinen Lebensraum“ eingedrungenes Tier von Hand aus der Wohnung oder aus dem Wohnwagen. Ein Tierschützer im modernen Sinne bin ich aber nicht. Die Tierschützer handeln meistens rein emotional nach dem „Grosse Augen Prinzip“ und haben dabei insbesondere Hunde, Katzen und Pferde im Sinn.