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Und was habt ihr so gemacht?

"Neue Ziele - Neue Routen"
20. Mai 2021

Europa

Spanien

Und was habt ihr so gemacht?

Die Zeit der Pandemie haben wir genutzt, um neue Ziele in Europa zu erkunden. Neue Natur-Reiseziele für unsere Gäste, um es genauer zu sagen. Zu Beginn des letzten Jahres, im März 2020 hatten wir gerade unsere Costa Rica Reiseleitungssaison erfolgreich beendet und waren nach vielen Monaten Mittelamerika zu unser Wohnung am Niederrhein "heimgekehrt".

Bananen gabs nur im botanischen Garten in Frankreich 

Im März 2020 konnten wir nicht erahnen, dass dieser „Infotrip“ irgendwann vielleicht sogar fast 1 1/2 Jahre andauern sollte. Stand jetzt, Ende Mai 2021, werden wir selbst und persönlich mit eigenen Reiseleitungen und mit Ausnahme eines Intermezzos in den Niederlanden dann erst im November wiederbeginnen. Falls nichts dazwischen kommt...

Unsere Inforeise durch Europa 

Diese Inforeise hatte sich auch nach und nach erst entwickelt. Mit und nach den Überlegungen, was mit unserer Firma so werden wird. Ob wir überleben können und was wir wohl verändern sollten. Und nach den Planungen, jetzt in der Krise auch noch die Webseite komplett neu zu gestalten. Wir brauchten ja zwei Dinge, die nicht ganz einfach waren, unter einen Hut zu bekommen: Mobilität, um viele Regionen in Europa zu erkunden, die den Naturfreund und Ornithologen gefallen, und dann ein funktionierendes Office mit zwei Rechnern, Drucker und gutem Internet sowie Telefon. Natürlich das alles immer mit der Ungewissheit, was die Zukunft für uns als Reiseveranstalter denn so bringt. Und dann alles auch mit, bitteschön, überschaubaren Kosten bzw. relativ geringem Budget.

Stephan im Blütenmeer in der Extremadura 

 

So waren wir dann also seit März 2020 in vielen Ländern unterwegs. Gar nicht immer einfach, die Landesgrenzen zu überqueren, Stellplätze für unseren Wohnwagen zu bekommen, sowie gegen die Widrigkeiten von Restriktionen und Lockdown anzukämpfen. 

Aber wir haben alles strikt befolgt, als verantwortungsvolle Bürger Europas. Haben uns so verhalten, wie die Einwohner selbst in den Ländern. Hatten dabei ein Minimum an Kontakten zu anderen Personen. Ja deutlich weniger, als wenn wir uns in Gefilden mit Verwandten und Freunden befindet.  

 

Teilweise und in vielen Monaten, gerade im Sommer und Herbst 2020, war ja das Reisen auch viel leichter und unbeschwerter möglich. Aber es gab auch Monate, da wurden wir praktisch durch die Hintertür aus einem Land hinausbefördert. Wenn kein Camping mehr geöffnet hat, quasi Hausarrest angeordnet wird und du gerade keinen Freund hast, mit einem großen Grundstück, auf welchem du stehen könntest, dann musst du halt abreisen. So geschehen im ersten Lockdown im April 2020, als wir uns in eine Flüchtlingskaravane der Überwinterer aus Spanien und Portugal einreihten und den Frühjahrslockdown am Niederrhein sowie in den Niederlanden verbringen mussten. Tagesausflüge in die Natur waren zum Glück möglich und erlaubt und so schlossen wir noch letzte „Weisse Flecken“ auf unserer persönlichen Reisekarte Niederlande.

Stephan im mobilen Büro 

Wir hatten uns ja entschlossen, Regionen in Europa, die wir sicher schon recht gut kannten, noch intensiver zu erkunden. Regionen mit besonderem Naturerlebniswert. Regionen, die wir auch in ganz neuen Rundreisen zusammenfassen wollten. Und nicht nur zu Rundreisen, sondern auch zu sogenannten Zielreisen, wie zum Beispiel unsere Naturreise vom Bodensee bis in das Ebrodelta.

 

So führte uns die Info-Reise in den weiteren Monaten durch die Schweiz mit dem Naturziel Bodensee, ins österreichische Thayatal nahe der tschechischen Grenze und zum Vogelparadies Neusiedler See. Dazwischen, als Flugreise und zum Besuch meines Sohnes, war noch Schweden an der Reihe. Den Sommer 2020 lernten wir dann die Regionen Dombes bei Lyon und die schöne Camargue in Südfrankreich kennen. Nach einigen Wochen in den spanischen Pyrenäen wohnten wir dann wieder, wie schon in der Camargue, unter Flamingos. Diesmal im Ebrodelta. Für die Wintermonate bot sich dann an, an der milden Algarve in Portugal zu stehen und zu verweilen. Liebe Freunde, die vor Jahren zweimal Gäste unserer Costa Rica Reisen waren, haben dort ein großes Grundstück mit tollem Baumbestand und so standen wir hier unter Palmen, Blauelstern und Pfirsichköpfchen, einer hier eingeführetn Papageienart aus Afrika. Die Algarve kannten wir zugegebenermaßen aus ornithologischer Sicht noch nicht sehr gut. Umso mehr wurden wir sehr positiv überrascht. Recherchierten fleißig und haben nun auch eine entsprechende spannende Tour vorbereitet und im Angebot.

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Sabrina in der Sierra de Gata nördliche Extremadura 

 

Die Pandemie sollte irgendwann beendet sein. Hatten wir gedacht. Nun, das hatten viele andere Menschen auch und inständig gehofft. Es sollte nicht sein und so hatten wir die Frühlingsmonate richtig viel Zeit, um die spanische Extremadura mit ihren blühenden Landschaften und Dehesas, Don Quijotes La Mancha und das steppenartige Ebrobecken zwischen Zaragoza und Lleida noch besser zu erkunden. Vorher kannten wir uns bereits leidlich aus, aber jetzt erkennen wir die Vögel und Tiere sogar an ihren Stimmen und im Vorbeiflug. Kennen Wege und Orte, die in keinem Reiseführer zu finden sind. Diese „Geheimnisse“ haben wir anschließend mit in unsere bewähren und neuen Rundreisen und Mietwagenangebote einfließen lassen. „Naturreisen“ nennen wir den Großteil unserer Reisen und in diesen Reisen spielen die Vögel immer eine wichtige Rolle. Jetzt fühlen wir uns in weiteren Regionen auch so „fit“, anspruchsvollen Ornis eine gute Tour zu bieten. Vielleicht bieten wir bald auch weitere Europa-Naturreisen eben als reine Reisen für Vogelbeobachter an.

 

Jetzt ist es also Ende Mai 2021. Und wir müssen im Sommer auf jeden Fall nach Mitteleuropa, Deutschland. Es gibt Dinge, die kann man nicht über das Internet oder Telefon erledigen. Wir freuen uns über Menschen und auch Stammkunden, die bei uns anfragen, sich nach Reisen erkundigen. Was denn so geht oder nicht geht. Die Verunsicherung ist noch spürbar, aber es geht bergauf. Die nächste Costa Rica Wintersaison ist fast voll gebucht und wir sind dankbar für die positive Anerkennung vieler Reisefreunde, was die Qualität unserer neuen Internetseiten betrifft. Wir freuen uns, wieder mit Gästen und Gleichgesinnten in der Natur unterwegs zu sein, und auf ein Stück mehr Normalität. 

Der Autor

Stephan Martens

Die Natur ist meine Leidenschaft. Und mein Traumberuf seit rund 20 Jahren Reiseleiter: Genauer gesagt bin ich Naturreiseleiter und leite auch Ornithologische Touren. Ökologische Zusammenhänge und die anthropogenen Auswirkungen finde ich spannend. Mit Gästen Naturbegeisterung teilen, das gefällt mir.

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Ihre Reiseleiter Sabrina & Stephan Martens!

DieNaturreise ist unsere Reiseveranstaltung. Wir leitene eigene Naturrundreisen selbst. Seit über 25 Jahren sind wir in Costa Rica zuhause. Wir legen Wert auf gute Unterbringungen und abwechslungsreiche Routen. Im Sommer dann sind wir in Europa. Spanien ist ein Land das uns immer wieder begeistert! Die Natur der iberischen Halbinsel ist überwältigent. In Deutschland leiten wir Reisen in Regionen, in denen wir uns gut auskennen und haben noch einige Freunde dazu gewinnen können, Ihnen die Natur ihrer Heimat zu zeigen. 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung!

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