Gruppenreise / Spanien

Extremadura Naturreise

"Höchste Biodiversität Europas"
Nächster Termin

10. April 2023

Dauer

10 Tage

Teilnehmer

4-6 Personen

Preis p.P.

2.200,- €

Reiseübersicht

Diese Natur-Reise mit nur drei Standorten ist ideal für Ornithologen, Fotografen und Naturfreunde, die auch gerne einige Schritte wandern. Viel Zeit für Beobachtung und Dokumentation, aber kein "Artenrennen". Die Naturreiseleiter Sabrina und Stephan Martens leiten diese exklusive Reise mit nur 4-6 Teilnehmern bei machbaren Wanderungen und Autosafaris. 

Höhepunkte
  • Die Provinz La Mancha und der Nationalpark Tablas de Daimiel
  • Der bekannte Nationalpark Monfragüe mit seinen Geiern, Spanischen Kaiseradlern und Schwarzstörchen
  • Offene Landschaften und Buschland der Extremadura im Blütenfrühling (Orchideen)
  • Das historische Städtchen Trujillo und seine Kulturfolger
  • Wanderexkursionen und Autosafaris mit viel Zeit zur Beobachtung und Fotografie
  • Die Region Las Hurdes und das "Land ohne Brot"
Reiseleiter: Stephan Martens

Die Natur ist meine Leidenschaft. Und mein Traumberuf seit rund 20 Jahren Reiseleiter: Genauer gesagt bin ich Naturreiseleiter und leite auch Ornithologische Touren. Ökologische Zusammenhänge und die anthropogenen Auswirkungen finde ich spannend. Mit Gästen Naturbegeisterung teilen, das gefällt mir.

mehr von Stephan Martens anzeigen ...
Reiseleiterin: Sabrina Martens

Lange schon leitet mich die Freude und das Interesse an der Natur. Mein Entdeckergeist führte mich in verschiedene Länder. Dort entwickelte sich aus dem naturkundlichen Interesse und der Leidenschaft für Vogelbeobachtung die berufliche Reiseleitung & Reiseausarbeitung für Naturfreunde. 

mehr von Sabrina Martens anzeigen ...

Zielarten der Reise

orchidee-ragwurz-wespencdina_trujillo-10.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/orchidee-ragwurz-wespencdina_trujillo-10.jpgDieNaturreiseDieNaturreise
Wespenragwurz 
Rötelfalke mit Beute 
icon-spanner

Olivenpflanzungen • Korkeiche • Herbst-Seidelbast • Spiegelragwurz • Spanischer Wacholder • Purpurweide • Steineiche • Pistazienstrauch • Schopflavendel • Weißer Affodil • Weißliche Zistrose • Mastixstrauch • Echter Tymian • Feigenbaum • Johannisbrotbaum • Erdbeerbaum • Oleander • Zwergpalme • Ginsterarten • Weizenfelder • Melonenplantagen • Weinplantagen • Silberakazie • Eucalyptus • Feigenkaktus • Agave • Saat-Wucherblume • Mittags-Schwertlilie • Echter Zungenstendel • Flaumeiche • Wespenragwurz • Gelber Ragwurz • Schnepfenragwurz • Gelber Sumach 

icon-spanner

Treppennatter • Mauergecko • Iberischer Wasserfrosch • Fischotter • Maurische Bachschildkröte • Iberico-Schweine • Dehesa-Rinder • Schafe • Rothirsch • Iberische Mauereidechse • Vipernatter • Mittelmeerlaubfrosch

icon-spanner

Großtrappe • Weißkopf-Ruderente • Häherkuckuck • Rosaflamingo • Spanischer Kaiseradler • Blauelster • Schwarzstorch • Pupurhuhn • Schmutzgeier • Schwarzhalstaucher • Weißstorch • Gleitaar • Rotmilan • Gänsegeier • Mönchsgeier • Wespenbussard • Schlangenadler • Rötelfalke • Rothuhn • Triel • Kalanderlerche • Steinrötel • Löffelente • Moorente • Blaumerle • Felsenschwalbe • Haubenlerche • Grauammer • Samtkopfgrasmücke • Kuhreiher • Provencegrasmücke • Rötelschwalbe • Weidensperling • Bienenfresser • Wiedehopf • Schwarzkehlchen • Purpurreiher • Purpurhuhn

orchidee-ragwurz-wespencdina_trujillo-10.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/orchidee-ragwurz-wespencdina_trujillo-10.jpgDieNaturreiseDieNaturreise
Wespenragwurz 
Rötelfalke mit Beute 

Reiseverlauf

Tag 1: 

Individuelle Anreise nach Madrid

A

Wir treffen uns am modernen Flughafen von Madrid und werden ca. gegen 15 Uhr, nach der Begrüßung durch die Reiseleiter Sabrina und Stephan, Richtung Daimiel aufbrechen. Bestimmt sehen wir unterwegs schon Vögel aus dem Bus heraus und können aber auf jeden Fall einen guten Eindruck von der herrlichen Landschaft bekommen.

 

Nach Ankunft beziehen wir unsere Zimmer, haben noch Zeit für eine erste Geländebegehung (Dorfrundgang) und genießen dann unser erstes gemeinsames Abendessen. Wir lernen die übrigen Gruppenteilnehmer kennen und erhalten weitere Informationen zu den kommenden spannenden Tagen. 

Hotel Doña Manuela oder gleichwertig
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

Ein angenehmes und traditionelles, familiengeführtes Hotel am Rande des Dorfzentrums. Geräumige, komfortable und saubere Zimmer. Große Lobby und gutes Restaurant im Hause. Das Frühstück ist überdurchschnittlich gut und wird in Buffetform präsentiert. Das Haus liegt ruhig direkt an einem Park und der Ortsrand sowie das Dorfzentrum mit historischer Kirche und 1000-jähiger Olive sind fussläufig in Minuten erreichbar. 

dona-manuela-aussen.jpeghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/dona-manuela-aussen.jpegDona ManuelaDona Manuela
dona-mauela-dz.jpeghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/dona-mauela-dz.jpegDona ManuelaDona Manuela
dona-manuela-fruhstuck.jpeghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/dona-manuela-fruhstuck.jpegDoña ManuelaDoña Manuela
Tag 2: 

Unterwegs im Nationalpark „Tablas de Daimiel“ und Umland

B
tablas-dina_daimiel.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/tablas-dina_daimiel_0.jpgDiNaDiNa
In den Tablas de Daimiel 

Hier im Nationalpark „Tablas de Daimiel“ befinden wir uns rund 160 km von Madrid entfernt Richtung Süd. Die Region nennt sich La Mancha, bekannt auch durch die Romanfigur Don Quijote und den guten Wein, der hier großflächig angebaut wird und die Landschaft prägt. Der Nationalpark besteht im Wesentlichen aus den Feuchtgebieten des Flusses Guadiana. Hier tritt Grundwasser zutage und speist einige Gewässer. Eine faszinierende Landschaft! Die trockeneren Bereiche kann man durchaus als Steppe bezeichnen. Durch diese Extreme auf kleiner Fläche ist hier eine große Artenvielfalt sowohl bei Vögeln, Reptilien, Amphibien und als auch bei Pflanzen anzutreffen. 

Wir dürfen bei den Vögeln Arten wie Ruderente, Beutelmeise, Schwarzhalstaucher und Flamingo erwarten. Und bestimmt finden wir zusammen auch zahlreiche Limikolen und Reiher. In trockeneren Bereichen Zippammer, Steinsperling oder Blaumerle. Zwerg- und Schlangenadler mit Glück.

 

Wir durchstreifen das Gebiet mit dem Bus und werden immer wieder aussteigen, beobachten und kurze Wanderungen unternehmen. Um die Mittagzeit, wie an jedem Tag ist ein Picknick in freier Natur vorgesehen. Zumeist am Vormittag werden wir Gelegenheit zum Einkauf von Lebensmitteln haben. Das Abendessen fällt in Spanien immer sehr spät aus. Oft erst um 20 Uhr oder gar 21 Uhr. Aber so können wir uns auf lange Beobachtungstage freuen!

Hotel Doña Manuela oder gleichwertig
inkl. Frühstück
Tag 3: 

Umland des Nationalparks & die La Mancha

B
Rothuhn hinter Weinstock 

Meist ist es in dieser Jahreszeit am Morgen noch recht kühl. Aber dann nachmittags wird es oft so um die 20 Grad warm. Wir erwarten im Umland des Parks Rohrammern, Iberischen Zilpzalp, Graugänse, Rohrschwirl und Rohrweihen. Je nach Witterung dann am Nachmittag beobachten wir an einer der nährstoffreichen Lagunen. Hier gibt es großen Individuen- und Artenreichtum. Ungewöhnlich sind bestimmt die vielen Weißkopf-Ruderenten, Flamingos, mehrere Enten- und Limikolenarten und viele Schwarzhalstaucher. Anschließend reisen wir zur gewaltigen Calatrava-Burg. Wir besichtigen die Gegend dort zu Fuß.

 

Blaumerle, Zippammer, Trauersteinschmätzer, Wiedehopf und Rothühner fühlen sich hier in diesem trockeneren Lebensraum wohl. Wir sollten auch auf Mauereidechsen und Treppennattern achten! Aber auch die Vegetation ist sehr interessant: Verschiedene Ginsterarten, Gelber Sumach und Zistrosen säumen die Wege.

 

Am frühen Abend könnten wir erneut an der vogelreichen Lagune vom Vortag beobachten. Denn hier sind die meisten Arten aus kurzer Distanz sehr schön zu sehen. 

Wir versuchen auf dieser Extremadura Naturreise immer spätestens eine Stunde vor dem Abendessen in der Herberge zu sein. So hat jeder Zeit zum Frischmachen. Beim oder nach dem Essen können wir gerne die Tagessichtungen besprechen oder Bilder auswerten.

Hotel Doña Manuela oder vergleichbar
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen
Tag 4: 

Von Daimiel nach Trujillo: Landschafts- und Vogelsafari

C
Geier unter sich 

Um heute unseren Standort zu wechseln, verlassen wir Daimiel.

Es geht weiter Richtung Trujillo. Die Fahrt dauert normal netto nur drei Stunden. Aber wir haben an diesem Tage Zeit, alles in Ruhe zu beobachten, was diese schöne und einsame Landschaft so bietet. Und das ist sehr beeindruckend!

Beispielsweise die der Wildfluss Guadiana, wo wir auf jeden Fall einen Stopp einlegen. Oder die Burg von Puebla de Alcocer oder die Szenerie an einer Klosterruine und auch das Bergmassiv Puerto Peña sowie die Offenlandschaft La Serena.

Zwischendurch werden wir kleine Spaziergänge unternehmen, Aussichten genießen und uns über die glücklichen Schweine der Dehesa freuen. 

Mit Glück sehen wir Wiesenweihe, Mittelmeer-Raubwürger, Wiedehopf und Blauelster. Geier in Arten und viele verschiedene Greife sind überall präsent. 

Es kommen heute aber auch Botaniker und Landschaftsfotografen auf ihre Kosten. Denn Lavendel, einige Orchideenarten, Ginster und Thymian verzaubern die Landschaft.

 

Gegen späten Nachmittag erreichen wir dann das beschauliche Trujillo. Von hier aus können wir in den nächsten Tagen alle Exkursionsziele gut erreichen!

Zu Abend essen werden wir wie gewohnt recht spät. Dazu besprechen wir gerne wieder die Tageserlebnisse!

Parador de Trujillio
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

Ein typisches luxuriöses Parador-Hotel in einem alten Kloster. Am Ortsrand des historischen Trujillo, nahe Burg und Plaza Mayor. Ruhig, komfortabel und sehr authentisch. Ein Haus mit Stil. Eigenes Restaurant. Weitere Lokale sind fußläufig gut erreichbar. 

Tag 5: 

Nationalpark Monfragüe

C
img_1243.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/img_1243.jpgDiNaDiNa
Monfragüe  

Der Tajofluss, zwei parallele Bergketten und mediterraner Wald mit Korkeichen- und Steineichenbeständen prägen diese Landschaft. An naturbelassenen Nebenflüssen mit blühendem Wasserhahnenfuß tummeln sich Fischotter und Maurische Bachschildkröten. Die frei umherlaufenden Schwarzen Schweine hier sorgen für den köstlichen Jamon Iberico.  

 

Der Monfragüe ist bekannt für seinen unglaublichen Reichtum an Greifvögeln.

So sind wir hier den ganzen Tag unterwegs, unternehmen kleine Wanderungen. Stoppen an Aussichtspunkten und Beobachtungshotspots. Mit Glück sehen wir Mönchsgeier, Schwarzstorch, Spanischen Kaiseradler und Blauelster. Um nur wenige gefiederte Arten zu nennen.

Freuen können wir uns aber auch über botanische Besonderheiten wie Schmalblättrige Steinlinde, Lack-Zistrose und Färber-Wegdorn.

 

Um die Mittagszeit werden wir, wie jeden Tag, entweder irgendwo einkehren oder Zeit für ein Picknick in der Natur haben. Erst am frühen Abend kehren wir nach Trujillo zurück.

Anmerkung: Die Tagesausflüge ab Trujillo können je nach Witterung / touristischen Betrieb auch in anderen Reihenfolgen ausgeführt werden. 

Parador de Trujillio
inkl. Frühstück
Tag 6: 

Offene Steppenlandschaft westlich von Trujillo und Caceres

C
Los Barruecos bei Caceres 

Der Tag gehört den offenen Steppenlandschaften. Und den faszinierenden Granitfelsen „Los Barruecos“ bei Caceres. Somit steht die Landschaft heute auch im krassen Gegensatz zu den Vortagen im Eichenbuschland.

Diese Lebensräume sind zunehmender Nutzung durch Beweidung und Freizeit ausgesetzt und so werden spezialisierte Arten auch hier seltener. 

Bei einem ausgedehnteren Spaziergang werden wir vermutlich Iberische Mauereidechsen, Blauelster, Grauammer, Triel, Lerchenarten und diverse Greife sehen. Auf Vögel und Tiere, die in Mitteleuropa häufiger sind, möchten wir hier im Text nicht eingehen.

Gerade im Bereich der Granitfelsenlandschaft werden wir uns auch auf die Vegetation konzentrieren. Und die Fotografen unter uns werden ihre Freude haben.

 

Wenn wir möchten, können wir hier auch dem in einer alten Schafwollewäscherei untergebrachten Kunstmuseum (Aktionskunst des deutschen Künstlers Vostell) einen (kurzen) Besuch abstatten. 

Nachmittags könnten wir dann noch das "Storchendorf" Malpartida de Caceres besuchen und kehren dort zu einem Kaffee ein? Anschließend geht es auf Safari: Die "Blaurackenstrecke" steht auf dem Plan. Sie sind selbst möglicherweise wohl noch im "Winterurlaub", aber Rötelfalken, Rote und Schwarze Milane sowie mit Glück Großtrappen oder Triele dürften wir vor die Linsen bekommen. Außerdem ist diese herrliche freie Steppenlandschaft in dieser Zeit übersäht mit Wiesenblumen wie Mittags-Schwertlilien oder Stauden wie Schopflavendel.

Mit der Rückkehr in das Heimathotel rechnen wir am frühen Abend. 

Parador de Trujillio
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen
Tag 7: 

Die Stadt, die Steppe und das Feuchtgebiet am See Alcollarin

C
spain-3221355_1920.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/spain-3221355_1920.jpgPixabayPixabay
Schopflavendel 
trappe-grosscdina_cacares_llanos-14.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/trappe-grosscdina_cacares_llanos-14.jpgDiNaDiNa
Großtrappe  

Wir unternehmen am Vormittag einen Ausflug zum See von Alcollarin, auf dem Löffler, Seidenreiher und Spießenten zu finden sein dürften.  Weiter finden wir bestimmt im weiteren Umfeld Samtkopfgrasmücke, Purpurreiher, Weißstörche, Schwarz- und Rotmilane...


Die Dörfer hier in der Umgebung und die Landwirtschaft hat aber auch Dinge zu bieten, die wir bestimmt mögen: Regionale Spezialitäten wie Käse und Schinken können wir nicht alleine den Spaniern überlassen und so kehren wir, wenn gewünscht, bei einem traditionellen Direktvermarkter ein.

 

Am Nachmittag dann reisen wir kennen durch eine Steppenlandschaft etwas östlich der Stadt. Hier könnten wir noch vielleicht versuchen Lerchenarten, Steinschmätzer und Großtrappen zu finden. Am frühen Abend dann werden wir uns, wenn noch Zeit bleibt nach den Tagesausflügen, das Heimatstädtchen genauer ansehen. Städte sind interessante und wertvolle Lebensräume geworden. Schwalbenarten und Rötelfalken versuchen wir zu sichten. Auf den Dächern brüten überall Störche. Manchmal sieht man sogar den Fahlsegler. Viele Schmetterlinge sind hier gerade in den Gärten unterwegs; unter anderem Taubenschwänzchen und Admiral.

 

Zur gewohnten Zeit werden wir zu Abend essen und dann auch bestimmt über die Tageserlebnisse "schwätzen". Außerdem eine Vorschau auf den schon letzten vollen Tag in der Extremadura geben. 

Parador de Trujillio
inkl. Frühstück
Tag 8: 

Region Rio Almonte, Saucedilla und der Osten Monfragües

D
grasmucke-provencecdina_cacares_llanos-30.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/grasmucke-provencecdina_cacares_llanos-30_0.jpgDiNaDiNa
Provence Grasmücke  

Wir reisen (mit Gepäck und Koffer) in die Region Rio Almonte und wandern über eine malerische alte Brücke mit der Möglichkeit zu Beobachtung von Ammernarten, Rotkopfwürger, Seidensänger und zuweilen Manguste. Außerdem diverse Greife, Provencegrasmücke und Theklalerche.  Der Stausee Arrocampo bei Saucedilla ist oft sehr ergiebig was Wasservögel betrifft und so werden wir uns hier eine Weile aufhalten. 

Dann werden wir einige Kilometer nördlich des lieblichen Berglandes um Jarais de la Vera einen Besuch abstatten. Hier wird Paprika angebaut und das Pimenton-Gewürz erzeugt. Ein kleines Museum dokumentiert dies. Weiter könnten wir an einem kleinen Stausee und Wildfluss nach Wasseramsel und Gebirgsstelze Ausschau halten. Der Wald besteht hier aus Flaumeichen, welche jetzt gerade wunderschön frisch austreiben. 

Anschließend setzen wir unsere Reise fort und erreichen rechtzeitig vor dem Abendessen unseren neuen Standort ganz im Norden der Extremadura. Las Hurdes mit dem Hauptort Pinofranqueado. 

Hotel Rural Castuo
inkl. Frühstück

Ein ordentliches, einfaches und authentisches Hotel mit sehr typischen Restaurant im Hause. Ruhig und direkt am Wildfluss sowie Ortsrand gelegen. 

castuo-dz-super.jpeghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/castuo-dz-super.jpegCastuoCastuo
castuo-terasse.jpeghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/castuo-terasse.jpegCastuoCastuo
Tag 9: 

Die Region Las Hurdes - "Das Land ohne Brot"

D
madrenocdina_las-hurdas-54.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/madrenocdina_las-hurdas-54.jpgDiNaDiNa
Region Las Hurdes 

Der Tag gehört dieser spannenden wie abgeschiedenen gebirgigen Region Las Hurdes. Mit dem Bus sind wir hier in verschiedenen sehr dünn besiedelten Seitentälern unterwegs. An markanten Stellen erkunden wir Vegetation, genießen großartige Aussichten und werden immer wieder mal Wanderungen einlegen. Durch winzige Steindörfer mit einfachsten Häuschen fühlen wir uns um ein Jahrhundert zurückversetzt. Gerade wegen des landschaftlichen Kontrastes zur steppenähnlichen Dehesa um Trujillo, nicht unbedingt wegen neuer Vogelarten, ist dieser Landstrich ein eindrückliches Erlebnis. "Land ohne Brot" (Tierra sin pan) war 1933 der Titel eines Dokumentarfilmes von Luis Buñuel. Er beschreibt die Abgeschiedenheit der Region in dem Brot quasi unbekannt war. Auch bis heute ist diese Gegend wenig frequentiert, kaum touristisch und daher naturbelassen. 

 

Bei Feinkosteinkäufern ist die Region bekannt für ihren aromatischen Honig, der durch Lavendel und Thymianpollen besonders schmackhaft sein soll. Auch Olivenhändler suchen dieses Gebirge zum Einkauf besonderer Frucht-Qualitäten auf. 

Hotel Rural Castuo
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen
Tag 10: 

Rückreise nach Madrid oder individuelle Verlängerung

A

Die Extremadura Naturreise neigt sich dem Ende zu. Nach dem Frühstück werden wir Richtung Madrid aufbrechen. Viele Gäste möchten ohnehin noch individuell hier eine Zeit verweilen. Um die Mittagszeit, gegen 1 Uhr wird die gemeinsame Tour am Flughafen beendet und es heißt Abschied nehmen von den übrigen Reiseteilnehmern.

 

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Heimreise!

Termine & Preise

Enthalten im Reisepreis

  • 9 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels (u a Parador-Trujillo) im Doppelzimmer
  • Fünf gute Abendessen (gehobene Restaurants) á la carte inkl. Getränke (auch Wein und Bier)
  • Natur-Reiseleitung durch Stephan Martens
  • Co-Reiseleitung Sabrina Martens
  • Fahrten im modernen Bus mit AC
  • Eintritte in Museen und Parks
  • REISEPREIS-SICHERUNGSSCHEIN (gesetzliche Insolvenzversicherung zur Absicherung ihrer Zahlungen)

Nicht enthalten im Reisepreis

  • Übrige Abendessen oder eventuelle Zwischenmahlzeiten
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • An- und Abreise nach/von Madrid (Wir helfen gerne)


Weiterführende Information

Gästestimmen

*
briefmarke-maske.png
Spanien
Christa & Frank aus Norddeutschland
30. Juni 2022
orchidee-orchis-papilionacea-knabenkraut-schmetterlings-2cchristafrank-calatrava-nueva.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/orchidee-orchis-papilionacea-knabenkraut-schmetterlings-2cchristafrank-calatrava-nueva.jpgChrista & Frank Christa & Frank
Orchis Papilionacea Schmetterlings-Knabenkraut 

Hallo Ihr Zwei,

 

wie (vor langer Zeit) versprochen hier ein paar Zeilen zu unseren Erfahrungen mit euren Reisen:

 

Nachdem wir 2016 mit Stephan eine Rundreise in Costa Rica gemacht haben, waren wir uns sicher: Besser geht nicht!

Super organisiert, klasse Unterkünfte, tolle Gruppe und die Natur dort ist sowieso der Knaller. Von Stephan gab es sehr viele Infos, auch zu den weniger schönen Tatsachen wie Pestizideinsatz und Monokulturen, aber das gehört schließlich auch zu guter Information.

Nur das mit dem Picknicken war ausbaufähig ; )

 

Als Wiederholungstäter haben wir jetzt die Extremadura-Reise gemacht und müssen sagen: Es geht doch noch besser!!

Die Organisation, besonders im Vorfeld der Reise, ist noch besser geworden, das steigert die Vorfreude.

Wir konnten viele schöne Eindrücke sammeln (soviele Störche auf einem Haufen!, jede Menge Geier und andere Vögel, Orchideen, ...) und auch die Probleme vor Ort wurden wieder nicht unter den Tisch gekehrt.

Auch hier passte die Gruppe und mit Sabrina hat Stephan eine super Partnerin gefunden, die viel zum Gelingen der Reise beiträgt.

Sie sind beide immer ansprechbar und geben Alles, damit Ihr (zukünftige Mitreisende) euch "sauwohl" und gut betreut fühlen könnt.

  

Kurzes Fazit: Wir kommen wieder !

 

Liebe Grüße aus dem norddeutschen Wald,

 

Christa & Frank

 

P.S.: Das mit dem Picknick klappt leider immer noch nicht viel besser : )

geier-monchs3dina_monfrague.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/geier-monchs3dina_monfrague.jpgDiNaDiNa
Mönchsgeier 
trappe-grosscdina_cacares_llanos-14.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/trappe-grosscdina_cacares_llanos-14.jpgDiNaDiNa
Großtrappe  
Plaza Mayor 
*
briefmarke-maske.png
Spanien
Werner aus Luzern
25. April 2022
WernerWerner
Gänsegeier  

Liebe Sabrina, lieber Stephan,

 

ganz herzlichen Dank für die "zu-Hause-Karte"; ein ebenso sympathischer wie überraschender Abschluss einer ganz tollen Reise. Ich habe es sehr genossen, wie Ihr das Alles organisiert und unaufgeregt dafür gesorgt habt, dass wir die Extremadura in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit erleben durften. Und die Gruppe - alle Teilnehmenden mit eingeschlossen - hat ja super funktioniert! Dass sich dieser vermaledeite Häherkuckuck sich einfach nicht sehen lassen wollte, dafür seid Ihr ja wohl nicht verantwortlich ;-).

 

Herzliche Grüsse aus der Schweiz und auf einen schönen, geruhsamen Sommer für Euch in Spanien

 

Werner

orchidee-knabenkraut-kleines-extremdadura.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/orchidee-knabenkraut-kleines-extremdadura.jpgDiNaDiNa
Kleines Knabenkraut 
ammer-zippcwernergeiger.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/ammer-zippcwernergeiger.jpgWerner G. Werner G.
Zippammer aus der La Mancha 
zungenstandel-wiese-extremadura.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/zungenstandel-wiese-extremadura.jpgDiNaDiNa
Echter Zungenständel 
*
briefmarke-maske.png
Spanien
Iris und Maria Sch. aus Salzburg / Österreich
25. Mai 2019
natrixmaura-_vipernnatter_kopie_2.jpeg
Vipernatter in der Extremadura 

Liebes Team von Die Naturreise, hallo Sabrina und Stephan,

 

wir hoffen ihr seid noch gut weitergekommen und dann anschließend nach unserer gemeinsamen Tour nach Deutschland zurück? 

Es hat uns schon wieder der Alltag fest im Griff mit viel Arbeit in der Praxis. Darüber hinaus geht es dem Benno unserem Hund immer bescheidener. Nun, mit 14 Jahren ist er auch kein Junior mehr. 

 

Es war so schön in der Extremadura. So viele Vögel gesichtet, das hätten wir uns nicht träumen lassen. Dabei war es ja keine ausgewiesene reine Vogelreise. Von den schönen Bildern können wir noch lange zehren....es wird noch viele Abende Mühe machen, weiter zu sortieren. Und wir wollen dann in unserer Naturschutzgruppe mal einen Abend zum Thema Extremadura organisueren. Mit Bildervortrag. So machen wir ein bischen Reklame für euch.:):)

 

Somit einen lieben Gruß aus dem Salzburger Land an den Niederrhein!

 

Maria und Iris

Geier unter sich 
extremadura-trujilliokuehecsm.jpg.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/extremadura-trujilliokuehecsm.jpg.jpgDinaDina
Kühe in der Extremadura 
Stephan im Blütenmeer in der Extremadura 
 Ihr Spezialist für Costa Rica und Spanien
sowie besondere Naturregionen.