Gruppenreise / Costa Rica

Große Costa Rica Naturreise

"Ab in den Regenwald: Lasst uns ein Faultier finden...."
Nächster Termin

11. März 2023

Dauer

22 Tage

Teilnehmer

4-6 Personen

Preis p.P.

3.500,- €

Reiseübersicht

In kleiner, fast privater Gruppe mit 4 bis 6 Personen sind sie über drei Wochen im schönsten Tropenland unterwegs. Schwerpunkte legen wir auf die Entdeckung der Natur. Wir erleben zusammen die Botanik, Ökologie und die Landwirtschaft.  Seit mehr als 20 Jahren gibt es diese bewährte Reise. Mit viel Zeit für Beobachtung und Fotografie. Und das auf leichten Wanderungen, Bootstouren und Safaris immer mit fachkundiger deutscher Reiseleitung. Die Unterkünfte sind komfortabel und sicher und bestens für Naturfreunde geeignet.  

Höhepunkte
  • Mantelbrüllaffen und Weißschulterkapuzineraffen im Nationalpark Cahuita an der Karibik
  • Fischertukane und Gelbwangenamazonen hautnah im Urwaldparadies Boca Tapada
  • Der sagenhafte Vulkan Arenal und der wunderschöne Arenalsee im Lebensraum des Bergregenwaldes
  • Spannende Trockenwaldexkursionen im Nordwesten: Guanacaste, La Cruz und das private Schutzgebiet der Finca Canas Castilla
  • Das Sonnenparadies Samara im pazifischen Trockenwald: Tausend schöne und einsame Strände
  • Faultier, Schwarzer Leguan und Nasenbär im bekannten Manuel Antonio Nationalpark
  • Safaris im Pazifischen Süden: Bootstour in den Magroven von Sierpe und Küstenlebensräume entdecken
  • Das Tal San Gerado de Dota: Quetzalbeobachtung in Hochland
  • Der mächtige Vulkan Poás und die Nebelwäder der Laucharassaris
Reiseleiter: Stephan Martens

Die Natur ist meine Leidenschaft. Und mein Traumberuf seit rund 20 Jahren Reiseleiter: Genauer gesagt bin ich Naturreiseleiter und leite auch Ornithologische Touren. Ökologische Zusammenhänge und die anthropogenen Auswirkungen finde ich spannend. Mit Gästen Naturbegeisterung teilen, das gefällt mir.

mehr von Stephan Martens anzeigen ...
Reiseleiterin: Sabrina Martens

Seit meiner Kindheit leitet mich die Freude und das Interesse an der Natur. Mein Entdeckergeist führte mich in verschiedene Länder. Dort entwickelte sich aus dem naturkundlichen Interesse und der Leidenschaft für Vogelbeobachtung die berufliche Reiseleitung & Reiseausarbeitung für Naturfreunde. 

mehr von Sabrina Martens anzeigen ...

Zielarten der Reise

ananass_drohlendorf.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/ananass_drohlendorf.jpgJürgen OhlendorfJürgen Ohlendorf
Ananas oder Piña 
arahellrot1_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/arahellrot1_biancahahn.jpgBianca HahnBianca Hahn CATABianca HahnBianca Hahn
Hellrote Aras haben immer Zeit für Spielchen 
icon-spanner

Ananasplantagen • Bananenplantagen • Kaffeeplantagen • Hirschgeweihfarn • Guaria Morada Orchidee • Puya-Bromelie • Trompetenbaum • Ohrenfruchtbaum • Kapokbaum • Korallenbaum • Papayastaude • Elefantenohr • Zuckerrohrfelder • Yuccapflanzungen • Pfirsichpalmenplantagen • Zierpflanzen-Baumschulen

icon-spanner

Zweifinger-Faultier • Mantelbrüllaffe • Geoffroy-Klammeraffe • Totenkopfäffchen • Weißschulterkapuzineraffe • Nasenbär • Aguti • Rotaugen-Laubfrosch • Grüner Baumsteiger • Grüner Leguan • Greifschwanzlanzenotter • Gelbkopfgecko • Waschbär • Zeburinderherden • Tilapiazucht

icon-spanner

Hellroter Ara • Soldatenara • Fischertukan • Langschwanzhäher • Passerinitangare • Veilchentrogon • Azurnaschvogel • Rotbrust- & Amazonasfischer • Kahnschnabel • Tovisittich • Wegebussart • Rabengeier • Grünreiher • Cayenneralle • Regenbrachvogel • Stelzenläufer • Brauner Pelikan • Prachtfregattvogel • Braunschwanzamazilie • Streifenschwanzkolibri • Laucharassari • Andenbartvogel

ananass_drohlendorf.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/ananass_drohlendorf.jpgJürgen OhlendorfJürgen Ohlendorf
Ananas oder Piña 
arahellrot1_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/arahellrot1_biancahahn.jpgBianca HahnBianca Hahn CATABianca HahnBianca Hahn
Hellrote Aras haben immer Zeit für Spielchen 

Reiseverlauf

Tag 1: 

Ankunft am internationalen Flughafen und Abholung

A

Bienvenidos im Naturparadies Costa Rica!

Optimal kommen Sie mit Lufthansa am frühen Abend an und werden von Sabrina und Stephan vom Flughafen abgeholt. Zunächst reisen wir in das nahegelegene Home-Hotel und haben Zeit zur Erholung. 

 

Anreisen mit Edelweiss aus Zürich ( Zusatzübernachtung ) oder mit Iberia sind auch möglich. Die Reiseleiter sind meist schon einige Tage vorher im Land und können Sie evtl. persönlich am Flughafen abholen. 

Villa San Ignacio

Ein tolles Hotel nur 20 Minuten vom Airport und noch am Stadtrand von Alajuela. Guter Ausgangspunkt für Touren ins Poasmassiv. 4 Hektar z. T. baumbestandenes Privatgelände mit kurzen Trails zum Natur genießen. 20 komfortalbe Zimmer in 2 Kathegorien, Restaurant und Pool. Freundlich, familär und professionell.

Tag 2: 

Reise durch San Jose & Cartago bis in das liebliche Orosital

B

Viele Vögel erwarten uns am frühen Morgen mit ungewohnten Rufen.

orosital_dienaturreise.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/orosital_dienaturreise.jpgDieNaturreiseDieNaturreise
Orosital und Gelber Trompetenbaum 
Es wird gegen 5 Uhr hell und das angenehme Licht, die Morgenmilde und der Jetlag wird uns "verzaubern". Nach dem Frühstück und Besprechnung des Tages werden wir dann aufbrechen. Zunächst geht’s durch die Hauptstadt des Landes bis nach Cartago. Ein kurzer Stadtbummel und Besichtigung der berühmten Marienbasilika stehen an.

 

Gegen Mittag dann treffen wir im lieblichen Orosital ein. Wir beziehen unsere Zimmer im Kolonialstil und haben wieder Zeit zum ersten Erkunden des Umfeldes oder für ein Mittagsschläfchen? Am Nachmittag dann besuchen wir den Botanischen Garten Lancester und sehen hier schon einen guten Querschnitt der Vegetation. Bromelien, Orchideen, Palmen und Fensterblatt warten auf uns bei eim gemütlichen Rundgang von 1,5 Stunden.

 

Bleibt Zeit und Lust an diesem Tag, dann schauen wir uns noch schöne Fleckchen im Tal an. Sabrina und Stephan kennen die Region wie ihre Heimat. Zwischen Wildfluss, Kaffeeplantagen und üppig grünem Bergregenwald finden wir bestimmt erste „Lebenzeichen“. Abends geht’s dann zur Nahrungssuche ins Dorfzentrum...

Orosi Lodge
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

Beste Herberge im Orosital direkt am Ortsrand des lieblichen Dörfchens. Nur 8 geschmackvolle Zimmer im Kolonialstil und Holzbauweise. Kultiges Cafe mit dem besten Kuchen in Costa Rica. Die Besitzer stammen aus Deutschland und betreiben die Lodge seit mehr als 20 Jahren in gleichbleibend guter Qualität. Sauber, freundlich, professionell.

Tag 3: 

Ausflug in den Nationalpark Tapanti

B

Bergregenwald vom Feinsten! Primärwald!

papageiglazenkopf_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/papageiglazenkopf_biancahahn.jpgBianca HahnBianca Hahn
Glazenkopfpapagei 
Aber zunächst ein Frühstück „wie im Urlaub“ von der Terrasse der geschmackvollen Lodge. Dabei können wir Morgenammer und Braunschwanzamazilie beobachten. Die Fahrt dann zum Tapanti-Nationalpark ist recht kurz. Aber schon auf diesen 8 km werden wir viele Stopps einlegen, wo immer was zu entdecken ist. Im Park spazieren wir mehrere kleine, gut gehbare Wege. Zum Teil im Sekundärwald, zum Teil im Primärbergregenwald und immer in Wildflussnähe. Keine Anzeichen von Zivilisation weit und breit. Blauer Morpho und Montezumastirnvogel sind nur zwei Zielarten. Es ist das richtige Programm hier in mildem Klima und auf rund 1400 m Meereshöhe zum Akklimatisieren und Genießen. 

 

Wenn es passt, sind wir dann gegen mittleren Nachmittag wieder im Dorf. Wer mag, wandert noch zur Kirche, der ältesten in Betrieb befindlichen im Lande, oder streift mit Fernglas, Kamera durch die nahen Kleingärten. Das Abendessen setzen wir zumeist um 18.30 Uhr an, weil es dann ohnehin dunkel ist. 

Orosi Lodge
inkl. Frühstück
Tag 4: 

Weiter geht`s nach Puerto Viejo de Talamanca in den Süden der exotischen Karibik

C

Heute reisen wir zur Karibikküste.

Strand Karibik 
Zunächst aber gibt’s wieder ein „famoses Frühstück“. Gegen 8.30 Uhr dann heißt es: Aufbruch. Gemächlich erkunden wir am Morgen den anderen Teil des bunten Orositals. Mit einer Hängebrücke, Staudamm und Kirchenruine in einem Park gibt’s mehrere spannende Stopps.

 

Dann aber reisen wir in einer rund dreistündigen kurzweiligen Fahrt durch tropische Landschaften bis in die Karibische Tiefebene. Hier herrscht der Tieflandregenwald vor und es ist deutlich wärmer.

 

Unsere Unterkunft liegt sehr ruhig in der Nähe des Nationalparks und des Dörfchens Cahuita und nur wenige Meter vom Meer entfernt. Wer möchte, der schaut sich nach der Ankunft noch um. Brauner Pelikan, Fregattvögel und Weißschulterkapuziner sind nicht weit. Im Dorf dann, am Abend, suchen wir gemeinsam ein Restaurant auf, um zu speisen und zu klönen. 

Suizo Loco Lodge
inkl. Frühstück

In einer Naturlodge mit insgesamt 11 Zimmern begrüßt Daniel uns in der Suizo Loco Lodge. Der herzliche und aufgeschlossene Schweizer führt das Hotel mit viel Liebe zum Detail, nahe dem Strand in Cahuita. Das Hotel ist sehr gepflegt und ruhig. Die Faultiere hängen in den Bäumen ab und die Fischertukane rufen aus den Kronendächern. 

Tag 5: 

Tagesexkursion und Wanderung im Cahuita Nationalpark

C

Der Tag beginnt um 4 Uhr mit Brüllaffengeschrei.

helmbaselisk_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/helmbaselisk_biancahahn_0.jpgBianca HahnK. & C. HornungBianca Hahn
Helmbasilisk 
Um 5 wird es langsam hell und es lohnt sich immer hier auf 8 Grad Nord das Tageslicht auszunutzen.Wir können uns überall sicher und frei bewegen hier im Umfeld der Unterkunft.

 

Brechen dann nach dem Frühstück auf in den Cahuita Nationalpark. Rund 9 km, ein Höhenmeter, sind die Kennzahlen diese Wanderung. Leichter Weg, weitgehend Schatten, aber bei 30 Grad. Bestimmt sehen wir verschiedene Affenarten, Waschbär, Krabbenreiher und Helmbasilisken. Zwei kleine Flüsschen sind zu Fuß zu überqueren. An vielen Stellen bietet sich eine Rast bei umwerfend schöner Aussicht oder ein Bad an.

 

Stephan und Sabrina werden auf dieser Exkursion auch die typische Strandvegetation erklären und immer die Augen offen halten um Tiere zu entdecken. Am Abend suchen wir uns dann ein nettes Speiselokal in der Nähe der Herberge auf. Aber auch unser Hotel verfügt über ein Restaurant. ... Und wer noch etwa ein nicht identifiziertes Tier auf der Kamera hat, der zeigt es in die Runde.

 

Bemerkung: Die Programme der Tage 4 und 5 können je nach Witterung getauscht werden. 

Suizo Loco Lodge
inkl. Frühstück
Tag 6: 

Das Manzanillo Tierschutzgebiet im karibischen Tieflandregenwald

C

Das südlichste Schutzgebiet hier an der Karibikküste ist das Manzanillo-Schutzgebiet.

baumnoni_utaruempler..jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/baumnoni_utaruempler..jpgUta RuemplerUta Ruempler
Wunderbaum Noni  
Zusammen mit dem seit mehr als 22 Jahren hier lebenden Deutsch-ungar Gyula gehen wir ganz langsam und mit vielen Stopps durch den Regenwald. Er kennt sein Revier wie seine Westentasche. Erklärt auf seine ganz eigene Art insbesondere Pflanzen und ihre Heilwirkung. Aber auch Vögel und bestimmt ein Faultier werden wir sehen. Bergmandelbäume von 65 Meter und Lianen, die mehrere Hundert Jahre alt sind säumen den Weg.

 

Gyula weiß warum die Noni „alles“ heilen kann und welche Tiere den stärksten Schmerz verursachen. Viel hat er von den Indianern gelernt. Wir werden nach dieser Expedition noch Zeit für ein Bad haben, wer es mag. Wer nicht, streift noch weiter herum um in den Kokospalmen den Rabengeiern zuzuschauen oder testet in der Strandbar ein heimisches Bier?

 

Zu Abend gegessen wird dann, wie gewohnt, nach Einbruch der Dunkelheit.  

Suizo Loco Lodge
inkl. Frühstück
Tag 7: 

Auf in das Urwaldparadies in Boca Tapada am wilden Rio San Carlos.

D

Wir bleiben im Lebensraum des Tieflandregenwaldes und reisen in Richtung Nordwesten.

bocatapada_siegfried.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/bocatapada_siegfried.jpgSiegfriedSiegfried
Boca Tapada 
So lange wir noch nahe der Küste sind, werden wir gemütlich fahren und noch bestimmt einen Stopp einlegen. Wenn es was zu sehen gibt, dann halten wir an. Schöne Aussicht oder toller Baum, fressender Geier oder würgende Schlange. 

 

Irgendwo legen wir auch auf jeder Tour, jeder Reise von A nach B Toiletten-, Einkauf- und Kaffeestopps ein. Landschaftlich schöne Stellen, wie ein Flussknie an einer kleinen Hängebrücke am Rio Sarapiqui, laden zum Picknick und frischer Ananas ein. Nach dem Dorf Pital wird dann die Fahrt zur Safari. Wir schauen rechts und links was fliegt und krabbelt. Es wird immer einsamer, nur noch Plantagen und Urwald.

 

Die Herberge liegt malerisch am Fluss Rio San Carlos. Ein üppiger Garten grenzt an den Primärwald. Perfekt ist dieser Ort für Vogelfotografen und Beobachter! Seinem Namen wird dieser Ort auch gerecht: „Pedacito de Cielo“ heißt „Ein kleines Stückchen vom Himmel“. Und Übrigens: Der Herbergsvater Marco hatte früher ein Restaurant und beweist sein Können dann hoffentlich beim Abendessen. 

Pedacito de Cielo
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

20 großzügige Holzhäuser in rustkaler geschmackvoller Bauweise verteilen sich auf 4 Hektar Grund. Ein tropischer Garten umgibt das ganze Arrangemet direkt am Rio San Carlos. Zum Hotel gehört ein 60 Hektar Privatschutzgebiet mit Primärwald, Lagune und Trails. Beste Küche im Norden Costa Ricas! Freundlich, aufmerksam und familiär. Mit Vogel-feedern.

Tag 8: 

Tiersafari zu Wasser und zu Land im unberührten Regenwald und tropischen Kulturland.

D

Dieser Tag ist für Viele eines der Highlights der Reise.

frosch-bluejeans_nicoleschrempp.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/frosch-bluejeans_nicoleschrempp.jpgNicole SchremppA.& J. OhlendorfNicole SchremppNicole Schrempp
Erdbeerfrosch oder Blue Jeans Poison Dart Frog 
Nach dem leckeren Frühstück von der Holzterrasse über dem Fluss, Auge in Auge mit Grünen Leguanen, Braunwangen-Papageien und Tovisittichen, besteigen wir das hoteleigene Boot. Zumeist ist Hugo unser Capitano. Ein Dach schützt uns vor zu viel Sonne oder einen Schauer und wir sind rund 3-4 Stunden mit einer Pause an der Grenze zu Nicaragua unterwegs. Galeriewald, Regenwald, Schilfröhrrichte und Weiden wechseln sich ab, riesige Kapok- und Brotfruchtbäume gleiten vorbei. 

Mit Glück aber dann auch in bester Fotoperspektive sehen wir aus kurzer Distanz Kahnschnabel, Amazonasfischer und Spitzkrokodil.

 

Um die Mittagszeit sind wir zurück im „Stückchen vom Himmel“ und können ein Mittagessen einnehmen oder individuell auf die Pirsch gehen. Jedoch....manch Einer „pirscht“ Richtung Mittagsruhe in der Hängematte.

 

Weiter an diesem Tage erkunden wir das hauseigene Schutzgebiet; zu Fuß. Sabrina und Stephan kennen den Weg: Zuerst durch Kulturland mit einigen interessanten Nutzpflanzen, dann in den Primärregenwald auf zum Teil rutschigen, matschigen Pfaden. Dazu empfehlen wir dringend die hier leihweise erhältlichen Gummistiefel. Mit Glück entdecken wir den Erdbeerfrosch. Ein Pfeilgiftfrosch der Brutpflege betreibt! Oder Klammeraffen hoch in den Kronen der Urwaldriesen. Eine wunderschön idyllisch gelegene Lagune ist der Zielpunkt dieser kleinen Wanderung und zeitig genug zum Frischmachen vor dem Abendessen sind wir wieder zurück. Hoffentlich mit vielen Sichtungen, Eindrücken und nicht zu viel Wasser von oben.

 

Bemerkung: Die Bootsfahrt kann auch nachmittags stattfinden. Wanderung dann morgens. Wir schauen dabei auf Wetter und Verfügbarkeit. 

Pedacito de Cielo
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen
Tag 9: 

Die fantastische Vulkanregion Arenal und die Hanging Bridges

E
arenalhaengebrueckenbiancahahnkopie.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/arenalhaengebrueckenbiancahahnkopie.jpgBianca HahnBianca Hahn
Arenal Hanging Bridges 

Wenn wir gefrühstückt haben, reisen wir weiter Richtung Westen. Zunächst aber gibt’s noch für Fotografen und Beobachter ein Highlight: Wir kennen einen Privatgarten, in dem Kolibris und Tangaren vieler Arten, Sittiche und Spechte angefüttert werden. Teilweise können wir die Vögel aus weniger als einen Meter Entfernung beim fressen zusehen. Da wir uns hier nicht anmelden können, brauchen wir halt Glück, dass jemand Zuhause ist. 

 

Nach der Reise durch Kulturland, Ananas-, Papaya-, Zuckerrohr-, Yucca-Plantagen und Regenwäldern gelangen wir am Fuße des Vulkanes Arenal das Dörfchen La Fortuna. Hier ist das Klima lieblicher, denn wir sind wieder auf rund 700 m Höhe. Es ist genug Zeit für einen Dorfbummel mit Kaffee oder Postkarte, Souvenier als Beute.

  

Am frühen Nachmittag erreichen wir die Mistico Arenal Hanging Bridges. Sichere Hängebrücken bis 45 Meter Höhe. Durch die Baumkronen der Urwaldriesen wandern wir hier: Ein einfacher Weg von knapp 4 km Länge bietet umwerfende Ausblicke auf Bergregenwald und perfekt geformten Vulkan. Und vielleicht entdecken wir dabei Zimtbrustmotmot oder Mantelbrüllaffen? 

 

Nach diesem Abenteuer reisen wir wieder weiter bis in die wenige Kilometer entfernte Nepenthe Lodge; ein Ort von ganz besonderer landschaftlicher Schönheit. Hoch über dem Arenalsee und mit besten Beobachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände. Und wer es erfischender mag, findet einen sehr schönen Pool vor. Unterhalb der Herberge gibt’s das Restaurant Phönix von Luisa und Juan, wir brauchen zur Nahrungssuche nicht weit auszuschwärmen. 

Nepenthe B&B
inkl. Frühstück

Das B&B Nepenthe erwartet Sie in einer einzigartigen Lage hoch über dem wunderschönen See Arenal. Eingebettet im tropischen Bergregenwald bietet das Hotel alles was das Herz der Naturfreunde begehrt. In den Bäumen toben Brüllaffen und Fischertukane, die man bequem aus dem Infinitypool der Lodge beobachten kann. Rund 15 Zimmer und 6 Hektar eigenes naturnahes Gelände. Typisches Frühstück und freundliches Personal.

nepenthe_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/nepenthe_biancahahn.jpgBianca HahnMartin KerstingBianca Hahn
Tag 10: 

Der Privatpark Vulkan 1968: Zwischen Vulkanfelsen und Orchideen

E

Unser Favorit für den heutigen Tag ist der Privatpark:

vulkanarenalklarmartinkerstingccatacra003b03.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/vulkanarenalklarmartinkerstingccatacra003b03.jpgM.KerstingCataM.Kersting
Vulkan Arenal mal ohne Wolken :) 
Eine mittelschwere Wanderung von 5 km und 200 Höhenmetern bei 50% Schatten steht an. Wir erfahren natürlich jeweils am Vortag die Beschaffenheit der Strecke und erforderliche Ausrüstung auch eine Abkürzung ist möglich. Und genau auch für solche Tage sind wir mit zwei Reiseleitern unterwegs. 

 

Bergregenwald mit Tukanen vor Vulkankulisse, ein vulkanischer Stausee mit Schwarzkopftauchern und ein Lavafeld mit Spanischer Flagge und Frauenschuh erwartet uns. Stephan erklärt uns viele endemische Pflanzen. Wir verstehen dann, wie die Vegetation die Lavafelder wieder langsam erobert und begrünt. Wie an vielen Tagen finden wir auch hier wieder eine schöne Stelle für eine Brotzeit oder „Obstzeit“ aus dem Rucksack. 

 

Am Nachmittag kehren wir zu unserer schönen Unterkunft zurück. Wer noch weiter Lust auf Programm hat (oder als Alternativprogramm bei schlechtem Wetter), für den gibt es einen Schmetterlingszoo und Reptilienzoo (Zusatzkosten) in der Nähe. Aber unser Garten hier und das angrenzende Kulturland mit vielen Bäumen und Hecken lässt sicher keine Langeweile aufkommen. 

Nepenthe B&B
inkl. Frühstück
Tag 11: 

Weiterreise in die Trockenwaldregion La Cruz über den Palo Verde

F

Das wird ein spannender Tag: Weil wir aus der Region Vulkan Arenal im Bergregenwald bis in die Trockenwaldzone reisen.

faultierzweifinger_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/klammeraffenmanigatterercr_a004b06.jpgStefan ManigattererJosef StegmüllerBianca HahnBianca Hahn
Zweifingerfaultier 
Das bietet extreme landschaftliche Kontraste. Noch einige Zeit begleitet uns der schöne Arenalsee zur Linken. Dann geht’s auf der Pazifikseite runter bis auf Meeresniveau und auf der berühmten „Panamerikaner“ nach Norden Richtung Nicaragua. Bei gutem Wetter besuchen wir den Palo-Verde-Nationalpark als Exkursionsziel für den heutigen Tag. Es ist eine Autosafari durch ein Steppen- bis Trockenwaldgebiet. Am Ende eine beeindruckende Lagune mit vielen Wasservögeln wie Amerikanischer Nimmersatt, Rallenkranich, Schneckenweih oder Rosalöffler. Schwarze Leguane und Weißschulterkapuziner sind relativ häufig. Die Straße ist „naturbelassenen“ und lärmt entsprechend; wir hoffen aber durch viele Tiere und tolle Landschaften entschädigt zu werden.

 

Unsere Herberge dann bei La Cruz ist die Finca Canas Castilla: Im Trockenwald an einem aufgestauten Fluss. Die Familie Sutter betreibt hier seit mehr als 25 Jahren eine Landwirtschaft mit Rindern, Pferden, Hühnern, Bananen, Teakholz, Moringa und mehr. Dazu 4 Doppelhäuschen am Fluss für Gäste. 

 

Abends dann unter dem Rancho der Herberge versorgt uns die Herbergsmutter Agi mit Köstlichkeiten. Wenn wir möchten; denn alternativ suchen wir im Dorf eine Möglichkeit zur Verpflegung. Oft geht es hier sehr gesellig zu und Reiseerfahrungen werden mit anderen Gästen getauscht. 

 

Die Finca Cañas Castilla ist wohl der beste Ort in Costa Rica um Affen und Faultiere zu beobachten!

Finca Cañas Castilla
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

Schweizer Freunde betreiben seit über 20 Jahren diese Finca in Alleinlage am Fluss und im Trockenwald. Nur 8 Zimmer in 4 Doppelcabinas. Praktisch und geschmackvoll. Das gesamte Gelände mit vielen Wanderwegen ist 70 Hektar groß. Sehr gutes Frühstück mit selbstgebackenem Brot und abends die besten Gerichte in Guanacaste zaubert die Herbergsmutter Agi. Ein Muss für alle Naturfreunde, Birdwatcher und Fotofans. 

Tag 12: 

Der Lebensraum Küste und Mangrove bei La Cruz.

F

Der Tag gehört der Erkundung der nahen Küste.

limikole_-_regenbrachvogel_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/limikole_-_regenbrachvogel_biancahahn.jpgBianca HahnBianca Hahn Bianca HahnBianca HahnBianca Hahn
Regenbrachvogel 
Eine noch wenig touristische Halbinsel im Lebensraum des Trockenwaldes ist das Ziel. Hinter La Cruz fahren wir runter an den Pazifik und finden in der ersten Bucht eine Mangrovenmündung die wir auf einer leichten Wanderung erkunden. Hier treffen Säulenkakteen auf Weiße Mangrove. Hier jagen Gürtelfischer, Fischadler und Dreifarbenreiher. Landkrabben und Tamarindenbäume säumen den Pfad. Im flachen und ruhigen aber trüben Wasser tummeln sich Schlammtreter und Grüne Meeresschildkröte. Es ist wieder ein Ort von außerordentlicher landschaftlicher Schönheit!

 

Nach rund zwei Stunden müssen wir aber leider weiter denn es wartet die wohl schönste Bucht Costa Ricas auf uns. Zumindest die schönste Bucht ohne Palmen, die Playa Rajada. Felsen rahmen die Szene malerisch. Hier können wir baden, das Wasser ist klar, zuweilen frisch, aber wer noch lieber umherstreift, kommt hier auch nicht zu kurz. 

 

Zu guter Letzt besuchen wir eine dritte Bucht, die Playa Manzanillo. Hier liegen die offenen Boote der Fischer des kleinen Dörfchens El Lobo. Ja und weil hier immer was abfällt, lungern auf diesen auch gerne Braune Pelikane herum. Wenn wir nun noch Lust haben können wir wieder in La Cruz angekommen ein Lokal mit bester Aussicht über die Bucht aufsuchen und dabei einen der berühmten Batidos schlürfen. Ein Milchmixgetränk der besonderen Art! Es gibt aber auch Gersten – nein - Maissaft. Also passables Flaschenbier. 

 

Nach getaner Arbeit wartet dann gerne Agi mit dem Nachtessen auf uns. 

Finca Cañas Castilla
inkl. Frühstück
Tag 13: 

Der Nationalpark Rincón de la Vieja und der aktive Vulkanismus inmitten des Bergregenwaldes.

F

Ja das Programm dieses Tages kann auch lauten: „Tag zur freien Verfügung“.

rincondelavieja.jpgCATA
Rincon de la Vieja 
Aber wir wollen es ja nicht versäumen auch dieses Naturhighlight kennen zu lernen. Über die gut ausgebaute Straße sind wir in gut einer Stunde am Vulkan Rincon mit seinen riesigen Würgefeigen, blubbernden Schlammlöchern und Schwefelquellen. Glasklare Thermalflüsse und bestimmt auch einigen Tieren. Gut erschlossen und schon frequentiert, aber hoch interessant ist diese vulkanische Aktivität vor der Kulisse des Bergregenwaldes. 4 km lang ist der gute Weg, bei rund 200 Höhenmetern zur Hälfte im Schatten. 

 

Später am Tage, wieder zurück in Canas Castilla, starten wir zu einer Fincawanderung. Extrem strukturreicher Trockenwald erwartet uns. Es gibt für alle eine passende Wegvariante, wir besprechen das vorab. Bestimmt sehen wir Veilchentrogon, Weißstirnamazone und Rotnackenzaunkönig. Auf jeden Fall wird es eine hochinteressante Tour über naturbelassene Pfade. 

 

Wenn Jemand lieber individuell das Gelände der Finca Canas Castilla nutzen möchten, einen Hängemattentest absolvieren möchte, dann kann er das hier und heute. Hier gibt es auch eine Gelegenheit im Fluss an der Brücke zu baden. Das Spitzkrokodil hat bisher erst einen Schäferhund gefressen, aber das war an der tiefsten Stelle im aufgestauten Teil. Und dann am Abend kümmern sich Agi und Guido wieder um unsere hungrigen Mägen.

Finca Cañas Castilla
inkl. Frühstück
Tag 14: 

Die spannende Reise nach Sámara und Zeit zum Baden.

G

Nach dem immer reichhaltigen Frühstück mit selbstgebackenem Brot und hausgemachter Marmelade reisen wir auf die Nicoya Halbinsel weiter südlich.

elfenbeinsittich_josef_stegmiller..jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/elfenbeinsittich_josef_stegmiller..jpgJosef StegmillerJosef Stegmiller
Elfenbeinsittich 
Liberia lassen wir östlich liegen und über Santa Cruz gelangen wir in die inoffizielle Hauptstadt der hügeligen, trockenen Halbinsel Nicoya. Riesige Leguane wohnen hier im Stadtpark. Wer noch etwas aus dem Supermercado, Apotheke oder „frisches Bargeld“ benötigt, der wird hier fündig. Wie überall sind die Reiseleiter dabei gerne behilflich. „Eiskaufen“ ist hier im Zentrum ihre besondere Spezialität.

 

Die letzten Kilometer vor der Küste und somit die Anfahrt zu unserer Hotelanlage bestehen aus Naturstraße.  Zwischen Mangroven, Weiden, Trockenwald und Küste liegen hier geschmackvolle Häuser um einen Pool gruppiert. Wer es gerne mag, der wandert die wenigen hundert Meter bis zum Meer und badet dort. Auf dem parkähnlichen Gelände finden sich oft Mantelbrüllaffen, Grauhörnchen, Nasenbären und nachts auch Gürteltiere ein. Aber insbesondere ist dieser Ort dafür geeignet, einen Gang zurück zu schalten. Bar und Restaurant sind vorhanden.

Paraiso de Cocodrilo
inkl. Frühstück

Auf rund 4 Hektar zum Teil baumbestandenes Gelände direkt am Mangrovenwald stehen mehrere hübsche Gebäude mit rund 20 geschmackvollen Zimmern. Ein guter Pool verführt zum relaxen. Das Restaurant kocht alles frisch und mit örtlichen Zutaten. Nach nur 700 Meter über einen Naturweg kommt man zum schönen Pazifikstrand, der hier fast menscheneer ist. Guter Ort auch für die Beobachtung von Affen, Vögel und Gürteltier. Freundlich und professionel. Der deutsche Besitzer Rainer betreibt das Hotel seit über 20 Jahren.

Tag 15: 

Wanderungen und Streifzüge entlang der Küste.

G

Heute erkunden wir die Küste.

Frisch geschlüpft ! 
Vom Hotel aus startet unsere Wanderung und führt uns, halbe Länge der Bucht, zu einem Schildkrötenprojekt. Mit Glück treffen wir einen der jungen Volontäre an und erhalten einen Einblick über ihre Arbeit und das Leben der Meeresschildkröten. Fregattvögel und Braune Pelikane gehören wie die Kokospalmen und Strandmandelbäume zum Bild der Playa Buena Vista. Ein sehr schöner Strandspaziergang!

 

Anschließend, wieder zurück an der Unterkunft, haben wir die Möglichkeit zu einer Fahrt ins nahe Samara. Es ist ein Stranddörfchen mit bescheidenem Tourismus, an einer ruhigen Badebucht gelegen. Strandcafes, Kokospalmen, Souvenirstände mit hübschen Handarbeiten prägen das Bild. Der Fußballplatz ist hier, wie in vielen Dörfern das unangefochtene Dorfzentrum. Wer es ruhiger mag, kann gerne am Pool bleiben oder die Gegend der Unterkunft auf eigene Faust erkunden. Wenn es gewünscht ist, können wir alternativ auch noch in die weiter nördlich gelegene Playa Barigona fahren. Hier gibt es tolle Sonnenuntergänge und weißen Sand. 

Paraíso de Cocodrilo
inkl. Frühstück
Tag 16: 

An der Pazifikküste entlang bis nach Quepos

H

Wir verabschieden uns von der Nicoya-Halbinsel und aus der Region Samara.

pazifikkstecostarica_latin.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/pazifikkstecostarica_latin.jpgLatinLatin
Pazifikküste: Manuel Antonio 
Fahren immer weiter südlich, folgen dann der Küstenlinie und erreichen den Fluss Tarcoles mit seinen Riesenkrokodilen. Hier sollten wir nicht baden, denn diese Exemplare werden für die Touristen angefüttert. Wo sich dann noch schöne Haltepunkte an der Küste ergeben, werden wir spontan bestimmen und von unserem weiteren Wünschen an diesem Tag abhängig machen.

 

Sabrina und Stephan kennen hier nahezu jede Bucht. Im Ort Quepos angekommen und nach dem Checkin haben wir noch Zeit zum Verschnaufen. Abends dann gehen wir ins Dorf: Die Hafenmole loht zum Sonnenuntergang einen Besuch, denn hier versammeln sich oft Schwärme von Dohlengrackeln zum Konzert und Schlafen. Restaurants finden wir hier reichlich und wer möchte, könnte hier auch mal individuell „ausgehen“. 

Hotel Villa Romantica
inkl. Frühstück

Ein gut gelegenes Hotel am ruhigen Ortsrand von Quepos. Praktische Zimmer, kleiner Garten und Pool. Das Frühstück ist reichhaltig und das Personal hilfreich und freundlich. Idealer Ausgangspunkt um frühmorgens den Manuel Antonio Nationalpark zu besuchen. Restaurants gibt es in jeder Farbe in wenigen hundert Meter Entfernung. 

villarom1_drohlendorf.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/villarom1_drohlendorf.jpgJürgen OhlendorfJürgen Ohlendorf
Tag 17: 

Der bekannte Nationalpark Manuel Antonio und die Fahrt nach Uvita

I

Der weltbekannte und touristische Nationalpark Manuel Antonio ist heute Vormittag unser Ziel.

kapuzinerweischulter_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/kapuzinerweischulter_biancahahn.jpgBianca HahnUta RümplerBianca HahnBianca Hahn
Weißschulter Kapuziner 
Nur 5 km vom Hotel entfernt liegt hier ein Schutzgebiet am Ozean. Rechts und links an der Straße zum Nationalpark sind Hotels und Bars wie an der Perlenkette aufgereiht. Besonderheit sind hier aber die fantastische Landschaft mit Urwald bis ans glasklare Wasser, viele zutrauliche Tiere wie Totenkopfäffchen, Agutis, Faultiere oder Waschbären. Beachten sollten wir auch das merkwürdige Verhalten adulter „Homo sapiens“ bei der Abwehr keksstehlender Kapuzineraffen.

 

Wir erwandern diesen Park zunächst auf guten Wegen gemeinsam. Bis zu einem schweißtreibenden Aussichtspunkt von besonderer Klasse. Dann geht’s entlang der Küste bis zu einer Badebucht. Ja und wer möchte, schwärmt hier weiter durch den Park, alles ist gut ausgeschildert. Wer baden will, sollte hier das ruhige warme Wasser nutzen. Gegen 14 Uhr dann wird es Zeit für uns den Park zu verlassen, zum Bus zurück zu wandern, im Hotel die dort gelagerten Koffer einzuladen und dann die nur einstündige Reise nach Uvita anzutreten. Wir erreichen dann die Finca Bavaria. Der wohl beste Platz im Süden Costa Ricas. Rund 150 m über dem Pazifik, umgeben von Regenwald und in Alleinlage. Mit geschmackvollen Zimmern; nur 6 an der Zahl. Tollem Pool und perfekten Sonnenuntergängen. 

 

Aber auch die Möglichkeiten zur Vogel- und Tierbeobachtung sind hier sehr gut. Sicher, es wird nicht angefüttert und so ist ein gutes Auge hilfreich. Und bestimmt kommen Passerinitangare, Lachhabicht und Feuerschnabelarassari zu Besuch. 

Finca Bavaria
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

Die Finca ist der wohl beste Ort im Süden Costa Ricas. Alleinlage rund 150 Meter über dem Pazifik. 40 Hektar eigenes Regenwaldgelände umgeben das B&B mit nur 6 guten Zimmern. Eigene Trails und eine Badestelle im Fluss sowie ein Pool mit Oceanview lassen keine Langeweile aufkommen. Der Hausstrand ist nur 1 Kilometer entfernt. Die Terrasse des Hotels bietet bei perfektem Frühstück einen traumhaften Blick auf die schönsten Sonnenuntergänge. Auf Anfrage wird auch abends gekocht. 

fincabav1_drohlendorf.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/fincabav1_drohlendorf.jpgDrOhlendorfDrOhlendorf
playa_ballena-flosseganz.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/playauvitavornecata_0.jpgCATA
Tag 18: 

Die Küstenexkursion in der Region Pacifico Sur: "Regenwald trifft Pazifik".

I

Der ganze Tag steht hier für unsere Küstenerkundung zur Verfügung.

arassarifeuerschnabel1_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/arassarifeuerschnabel1_biancahahn.jpgBianca HahnBianca Hahn
Feuerschnabelarassari 
Die Reiseleiter kennen diesen Abschnitt sehr gut und so starten wir, je nach Gezeiten, vielleicht mit dem Ballena Nationalpark. Einem Meeresnationalpark, in welchem wir eine Strand- oder Wattwanderung unternehmen werden. Eine leichte Strecke von 4 km, aber leider kein Schatten. Mit Glück finden wir den Stranddollar oder Schlangenseestern. Bestimmt aber sind wir von diesem Landschaftsbild beeindruckt. 

 

Eine weitere Station an diesem Tag kann die Playa Ventana sein. Hier finden wir Höhlen auf Meeresniveau und gute Bademöglichkeiten vor. Dazu, das wollen wir hier nicht verschweigen, ist auch der Hausstrand der Finca Bavaria recht gut geeignet. Aber der Abgang mittelschwierig und nur mit etwas Klettererfahrung möglich. 

 

Außerdem können wir einen kleinen Wasserfall besuchen. Hier kann gebadet werden oder in dem dazugehörigen Restaurant mit Fischzucht (Tilapia) etwas verzehren.  

 

Möglich ist auch der Besuch einer weiteren Bucht mit Mangrovenmündung. Der Playa Tortuga. Oft treffen wir hier Limikolen und Eisvögel an. Oder Reiherarten. Zuweilen auch einen Fleischspießverkäufer. 

Wenn wir möchten, lassen wir an diesem Abend wieder das Hotel für uns kochen oder suchen ein Lokal in der Nähe auf. 

Finca Bavaria
inkl. Frühstück
Tag 19: 

Die Bootssafari in Sierpe und die Küstenhighlights des Südens.

I
flusssierpe1_martinkersting.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/flusssierpe1_martinkersting.jpgMartin KerstingMartin Kersting
Mangroventour bei Sierpe 

Von dem Erschließungshafen des bekannten Corcovado Nationalparks, Sierpe, unternehmen wir eine sehr lohnende Bootstour. Im Lebensraum der Mangroven.

 

Rund drei Stunden tuckern wir leise durch Kanäle und Flusssystem. Oft entdecken wir dabei Weißen Ibis, Hellrote Aras, Bronzekiebitz oder Brillenkaimane. Das flache Boot bietet dabei beste Perspektiven für Fotos. Ja, auch wenn wir nun schon fast drei Wochen im Tropenparadies unterwegs sind, finden wir hier noch immer weitere neue Arten für uns. Nach der Tour können wir am Anleger noch zu einem Kaffee einkehren.

 

Wenn wir am weiteren Nachmittag noch den Wunsch auf einen weiteren Stopp haben oder auch den hauseigenen Trail (Morning Hike) noch nicht kennen, dann haben wir dafür die Zeit. Aber am Pool der Finca ist es ja auch sehr nett.

Finca Bavaria
inkl. Frühstück
Tag 20: 

Reise in das Tal San Gerdo de Dota

J

Ein großartiger Reisetag steht bevor. Landschaftlich besonders reizvoll.

spechteichel2_martinkersting.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/spechteichel2_martinkersting.jpgMartin KerstingCATAElkeMartin Kersting
Eichelspecht 

Zunächst, und nach gutem Frühstück, fahren wir über das Städtchen San Isidro in das Hochgebirge. Hinauf bis fast 3500m reicht der Bergpass. Alle Klimazonen der Tropen durchfahren wir in drei Stunden. Im Paramo haben wir einen Exkursionstopp eingeplant. Die Vegetation bietet viele Endemiten. Unter anderem die Puya, eine Boden-Bromelie des Hochgebirges. Oder der Vulkanjunko, ein Vogel welcher nur hier in diesen Höhen vorkommt. 

 

Dann geht es wieder etwas hinunter und wir erreichen das Tal der Quetzale auf rund 2000 Meter. Hier können wir, wenn wir noch Zeit haben, die Gegend erkunden. Es ist wieder eine ganz andere, fremde Welt in diesem Tal. Andere Vögel, Echsen, Pflanzen. 

Rio Savegre
inkl. Frühstück
inkl. Abendessen

Auf großem 5 Hektar Gelände mit angrenzendem privatem Schutzgebiet im Nebelwald und auf 2000 Meter Höhe liegt diese professionel geführte Anlage. Beste Wanderwege, guter Fruchtbaumbestand und Vogelfeeder. Ein Wildfluß grenzt an das Gelände. Komfortable Ferienhäuser (ca 40 Stück) und gutes Restaurant. 

Tag 21: 

Quetzaltour und Rückreise in das Zentraltal

A

Ganz früh am Morgen unternehmen wir in internationaler Gruppe eine Tour, um den Göttervogel zu sehen.

quetzale_-_maennchen.jpg
2 Quetzal Männchen 
Dazu ist es wichtig, sich genau an die Verhaltensregeln der Lokalguides zu halten, um die seltenen Vögel nicht zu beeinträchtigen. Die Chancen auf Sichtung stehen bei mehr als 50%.

 

Die Weiterfahrt wird dann am späten Vormittag erfolgen. Am Nachmittag erreichen wir San Jose und durchqueren die ungeliebte Hauptstadt. Dafür liegt unsere Herberge Villa San Ignacio wieder ruhig an den Hängen des Vulkans Poas. Für unser letztes gemeinsames Abendessen auf dieser Reise bietet sich das hauseigene Lokal an. 

Villa San Ignacio
inkl. Frühstück
Tag 22: 

Vulkanmassiv des Poas - Heimreise

A

Heute haben wir noch Zeit genug, um den Vulkan Poas und seine schönsten Ecken kennenzulernen.

arassarilauch_martinkersting.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/arassarilauch_martinkersting.jpgMartin KerstingMartin Kersting
Laucharassari  
Wir sehen das Erdbeerland, einen Kolibrigarten oder ein Cafe, wo Vögel wie Silbertangaren, Laucharassari und Andenbartvogel zu finden sind. Wenn das Wetter mitspielt, ist das sicher ein Highlight für die Fotografen und Onis. Wenn gewünscht, besuchen wir anschließend eines der authentischen kleinen Kaffeedörfchen wie Grecia oder Sarchi und können hier Souveniers erbeuten.

 

Danach heißt es „Heimreise“ (Die Reise ist auf den Lufthansaflug ausgerichtet). Die dreiwöchige Costa Rica Gruppenreise neigt sich nun dem Ende entgegen und zur passenden Zeit werden wir zum Flughafen gebracht.

 

Gute Heimreise!

Unsere Vorschläge für eine individuelle Verlängerung Ihrer Rundreise

Baden, Birden oder einfach noch weiter das spannende Costa Rica entdecken? Lassen Sie sich inspirieren von unseren Vorschlägen für eine individuelle Verlängerung. 

 

Termine & Preise

Enthalten im Reisepreis

  • Alle Transfers laut Reiseverlauf
  • Übernachtungen in Mittelklassehotels und Lodges für Naturfreunde
  • Alle Mahlzeiten laut Verlauf
  • Klimatisierter Bus (Nissan Urvan o.ä)
  • Natur-Reiseleitung durch Stephan Martens
  • Landeskundige Fahrerin & Co-Reiseleiterin Sabrina Martens
  • Mobiles Internet im Bus
  • Alle Eintritte in Nationalparks laut Reiseverlauf
  • Naturexkursionen mit lokalem Guide laut Reiseverlauf
  • REISEPREIS-SICHERUNGSSCHEIN (gesetzliche Insolvenzversicherung zur Absicherung ihrer Zahlungen)

Nicht enthalten im Reisepreis

  • Internationale Flüge (Diese Reise ist auf den Flug mit Lufthansa ausgerichtet)
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Nicht aufgelistete Speisen und Getränke
  • Nicht aufgelistete Ausflüge und Leistungen


Weiterführende Information

Gästestimmen

*
briefmarke-maske.png
Costa Rica
Nicole und Maria aus Mannheim
12. Januar 2020
froschn_cr.jpg
 

Liebe Sabrina,

lieber Stephan,

wir möchten uns ganz herzlich bei Euch bedanken für diese wundervolle Reise durch Costa Rica. 

Ihr habt diese drei Wochen mit Eurer Leidenschaft und Engagement zu einem wirklich tollen Erlebnis gemacht. 

Der Tourverlauf ist mit Bedacht gewählt und bildet einen schönen Querschnitt durch die unglaublich vielfältigen Lebensräume Costa Ricas. Da war wirklich für jeden was dabei. Und aus dem Staunen kommt man sowieso irgendwie nie heraus. 

Uns hat auch die Auswahl der Unterkünfte gut gefallen, die sehr naturnah, familiär und nicht überlaufen waren. Dort gab es auch immer das ein oder andere Tierchen zu entdecken. 

Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal für die Geduld, uns jeden Abend anhand meines Bestimmungsbuches die Sichtungen des Tages zu erläutern. Euer Wissen über Flora und Fauna dieses Landes ist einzigartig.

Wir werden Euch auf jedenfalls weiterempfehlen.

Liebe Grüße

Nicole und Maria

frosch-bluejeans_nicoleschrempp.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/frosch-bluejeans_nicoleschrempp.jpgNicole SchremppA.& J. OhlendorfNicole SchremppNicole Schrempp
Erdbeerfrosch oder Blue Jeans Poison Dart Frog 
kolibri-braunschwanzamazilie_nicoleschrempp.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/kolibri-braunschwanzamazilie_nicoleschrempp.jpgNicoleSchremppNicoleSchrempp
Braunschwanzamazilie, der häufigste Kolibri in CR 
baumstachler_nicoleschrempp.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/baumstachler_nicoleschrempp.jpgN. SchremppN. Schrempp
Ein Baumstachler :o) 
*
briefmarke-maske.png
Costa Rica
Yanette und Pius aus der Schweiz
09. Januar 2020
freunde.jpg
 

Lieber Stephan, liebe Sabrina

Wir bedanken uns ganz herzlich für diese tolle Rundreise, vielen Dank für Eure herzliche und umsichtige Betreuung. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Ihr als Reiseleiter-Team habt das einfach toll gemacht und ergänzt euch perfekt. Jeden Tag gab es etwas neues zu entdecken. Vor allem das Grün der Natur und die vielen Tiere haben uns sehr beeindruckt. Wir sind richtige "Naturfans" geworden. Das grosse Fachwissen von euch hat uns jeden Tag von neuem überrascht. Die verschiedenen Unterkünfte (Lodges) haben uns sehr gefallen und die Reise war perfekt organisiert. Wir können diese Gruppenreise nur weiter empfehlen. Wenn wir die vielen Fotos anschauen träumen wir von dieser Reise und der schönen Zeit mit euch.

Liebe Grüsse
Yanette und Pius

greif_-adlerpracht_piusetter.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/greif_-adlerpracht_piusetter.jpgPius EtterPius Etter
Prachtadler 
geierrabengesicht_martinkersting.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/geierrabengesicht_martinkersting.jpgMartinKerstingMartinKersting
weiß der Geier? 
Ananas Monokultur 
*
briefmarke-maske.png
Costa Rica
Yvonne aus der Schweiz
01. Januar 2020
schildkroetenfreilassung.jpg
 

Diese wunderschöne Naturreise von Stephan und Sabrina kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! 

Sie bietet "das gewisse etwas“ !

Sie bewegt sich oft abseits der Touristenpfade und die mit Sorgfalt ausgesuchten Lodges sind allesamt sehr schön . 

Stephan ist ein äusserst versierter Naturkenner ! Die Betreuung durch die beiden ist sehr persönlich und herzlich und auf  individuelle Wünsche wird immer eingegangen."

Yvonne aus der Schweiz

Müde nach der Eiablage 
zuckervogel_biancahahn.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/zuckervogel_biancahahn.jpgBiancaHahnBiancaHahn
Zuckervogel 
kaiman_martinkersting.jpghttps://die-naturreise.de/sites/default/files/pictures/lib1/kaiman_martinkersting.jpgMartin KerstingMartin KerstingMartin Kersting
Krokodilkaiman 
 Ihr Spezialist für Costa Rica und Spanien
sowie besondere Naturregionen.